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Jan 08

Auerhaus von Bov Bjerg

Verlagsinfo, Klappentext

„“Gelegentlich, sehr selten, gibt es Bücher die sind wie Songs. Man möchte das Auge, ähnlich wie man die Nadel bei Singles wieder auf den Anfang der Rille setzt, sofort wieder auf den Beginn der ersten Seite setzen. Und `Auerhaus` ist genau so ein Buch.“ Robert Stadlober

„Wir sollten alle im Auerhaus wohnen.“ David Wagner

„Auf berührende Weise zeigt Bov Bjerg, daß der Tod letztlich nur eine Erinnerung ist, an das Leben, das wir geführt haben.“ Horst Evers

„Das hat einen guten Sound, das hat Kraft. Und plötzlich bin ich wieder 17, 18 wie die Romanhelden, Wildheit der Jugend, will mit ihnen aufbrechen, ausbrechen, lieben, Unsinn machen.“ Clemens Meyer

„Auerhaus zeigt, dass die Kostbarkeit einer Gemeinschaft aus den Besonderheiten der Einzelnen erwächst. Ein schönes und ein warmherziges Buch.“ Terézia Mora

„Ein schöner Bericht über jene schweren Jahre, die man Jahrzehnte später als die besten Jahre bezeichnet.“ Christoph Hein

Sechs Freunde und ein Versprechen: Ihr Leben soll nicht in Ordnern mit der Aufschrift Birth – School – Work – Death abgeheftet werden. Deshalb ziehen sie gemeinsam ins Auerhaus. Eine Schüler-WG auf dem Dorf – unerhört. Aber sie wollen nicht nur ihr Leben retten, sondern vor allem das ihres besten Freundes Frieder. Denn der ist sich nicht so sicher, warum er überhaupt leben soll.“

Seiten: 240

ISBN: 978-3-351-05023-8

Blumenbar

Auerhaus von Bov Bjerg, Cover mit freundlicher Genehmigung von Blumenbar

Auerhaus von Bov Bjerg, Cover mit freundlicher Genehmigung von Blumenbar

Ich habe mir mal die Sendung „Das Literarische Quartett“ am 11.12. auf ZDF angesehen. Als Vielleser dachte ich mir, sollte man mal reingesehen haben. Diese Sendung wird bestimmt nicht meine Lieblingssendung werden. Ich hatte mir da eigentlich mehr versprochen, aber gut, die Geschmäcker sind ja Gott sei dank verschieden 😉

Was mir von der Sendung allerdings im Sinn blieb ist das Auerhaus. Die Beschreibung und Besprechung dieses Buches hat mich doch neugierig gemacht und als es dann in meiner Lieblingsbuchhandlung auf dem Tisch lag, konnte ich dann doch nicht widerstehen.

Der Schreibstil erschien mir im ersten Moment irgendwie abgehackt. Die Sätze sind knackig und kurz und mir erschienen sie teilweise unvollständig. Aber nach einigen Seiten hatte ich mich dann schon eingelesen und an die Sprache gewöhnt. Etwas länger hat es gedauert überhaupt in die Geschichte herein zu kommen. Alles startet irgendwie mitten drin und man muss sich erst mal an die Protagonisten „heranarbeiten“ .

Die Grundidee für dieses Buch finde ich nicht uninteressant. Ich habe selber in der Jugend Kontakt zu verschiedenen Wohngemeinschaften gehabt und es ist schon eine sehr spezielle Art zu leben 😉 Allerdings bin ich mir nicht sicher ob meine Erfahrungen noch irgendwas mit der heutigen Zeit zu tun haben….ich denke das heutige Wohngemeinschaften bestimmt ganz anders aufgebaut sind.

Den richtigen Zugang zu den 6 Bewohnern habe ich für mich leider nicht wirklich gefunden, sie blieben mir alle ein wenig fremd während der Geschichte. Leider kann ich nicht sagen woran das nun genau gelegen hat. Der oder die eine oder andere hat mich schon irgendwie berührt, aber leider konnte der Funke nicht richtig überspringen.

Grundsätzlich bin ich aber froh, das Buch gelesen zu haben. Ich kann zwar die Begeisterung des Literarischen Quartetts nicht so ganz für mich nachvollziehen, aber immerhin habe ich mir meine eigenen Meinung dazu bilden können. Das Buch ist nicht zu dick und lässt sich mit seinen 240 Seiten mal gut zwischendrin lesen. Die Geschichte ist schon unterhaltend, aber ich habe für mich keine wirklich großen Erkenntnisse fürs Leben sammeln können…

 

1 Kommentar

  1. Ela

    Hey,
    ich wusste gar nicht das „Auerhaus“ in der Sendung vorgestellt wurde, wäre interessant gewesen zu sehen/hören wie sie das Buch beschrieben.
    Ich wurde ehrlich gesagt auch mit keinem der Figuren warm. Im Grunde waren mir alle unsympathisch.
    Trotzdem hatte die Geschichte etwas an sich, dass mir Lust machte, sie weiter anzuhören.
    Liebe Grüße
    Ela

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