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Jul 17

Im Kopf des Mörders. Tiefe Narbe von Arno Strobel

Verlagsinfo, Klappentext

„Max Bischoff ist der Neue bei der Mordkommission in Düsseldorf. Er ist jung und schwört auf moderne Ermittlungsmethoden, was nicht immer auf Gegenliebe bei den Kollegen stößt. Sein erster Fall hat es in sich: Auf der Wache taucht ein stark verwirrter Mann auf, von oben bis unten in Blut getränkt. Die letzten 48 Stunden sind aus seinem Gedächtnis gelöscht. Das Blut auf seiner Kleidung stammt von einer Frau, die vor Jahren spurlos verschwand. Was weiß er über ihr Verschwinden? Ist er Täter oder Opfer? Max hat einen Verdacht, aber keine Beweise – bis ein Mord geschieht und er einen entscheidenden Fehler macht …“

Spieldauer: 7 Stunden 30 Minuten

Sprecher:  Götz Otto

ISBN: 978-3-95639-146-0

audio media

Im Kopf des Mörders. Tiefe Narbe von Arno Strobel, Cover mit freundlicher Genehmigung von audio media

Im Kopf des Mörders. Tiefe Narbe von Arno Strobel, Cover mit freundlicher Genehmigung von audio media

Ein Hörbuch steht und fällt mit dem Sprecher, das war und ist für mich eben so. Ist die Stimme und die Sprechweise nicht wirklich für meine Ohren, dann hat die Geschichte es leider sehr schwer.

In diesem Fall konnte die Stimme und sie Art und Weise des Lesens mich schon überzeugen. Ich kannte den Sprecher bisher noch nicht, aber ich kann mir sehr gut vorstellen weitere Titel die er eingelesen hat zu hören. Er liest gut verständlich und die Lesegeschwindigkeit ist für mich wirklich gut.

Von Arno Strobel habe ich bereits den einen oder anderen Titel gelesen oder gehört. Ich durfte ihn auch schon mal bei einer Lesung erleben. Die Lesung war echt ein Highlight, das war mehr als einfach nur einige Seiten aus dem neuesten Titel. Eigentlich war es schon eine kleine Show an sich, Arno Strobel hatte eine Sammlung Kurzgeschichten dabei und dies war mehr als spannend. Er kommt auch ausgesprochen freundlich und angenehm rüber, man hat als Leser wirklich das Gefühl von ihm gesehen zu werden. Das allein finde ich schon mal richtig klasse.

So, kommen wir nun mal zum Inhalt, der ist ja dann auch noch mal nicht unwichtig 😉

Nicht jeder Titel aus der Feder des Autors konnte mich gleichermassen begeistern. Bei diesem Titel hat er es mal wieder gut geschafft.

In der Ankündigung konnte man erfahren, das „Tiefe Narben“ der Start zu einer Trilogie ist. Ich für meinen Teil freue mich schon auf die beiden anderen Teile. Auch wenn ich den Begriff Thriller jetzt nun vielleicht nicht unbedingt eingesetzt hätte, so empfinde ich die Geschichte aber durchaus aus gelungenen Auftakt.

Mir persönlich haben die beiden Ermittler die hier unterwegs sind wirklich gut gefallen. Beide sind sehr unterschiedlich angelegt.  Horst Böhmer ist schon der klassische Ermittler (ich musste irgendwie immer an Derrick denken, die Krimiserie mit Horst Tappert) immer im Anzug,sein  Ermittlungsstil vom alten Schlag eben. Und dann kommt da der junge Max Bischoff ins Team, frisch mit neuen und modernen Visionen. Das dies zu einigen Problemen führen kann ist dem Hörer relativ schnell klar.

Der Fall an sich entwickelt sich langsam aber stetig. Ich kann nun leider nicht behaupten dass ich zwischendrin Herzrasen bekommen hätte, aber gut unterhalten hat mich das Szenario auf alle Fälle. Auch diesmal hat Arno Strobel die eine oder andere Wendung eingebracht, das hat mir gut gefallen, da ich einiges nicht erwartet hatte. Das finde ich immer richtig gut, wenn man als Leser, oder Hörer, nicht alles gleich im Vorfeld erahnt.

Auch eine klitzekleine Lovestory hat sich in meinen Augen passend eingeschlichen. Alles rund und gelungen.

Für mich hat sich dieses Hörerlebnis auf alle Fälle gelohnt und ich freue mich schon auf ein erneutes Treffen mit Horst und Max.

 

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