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Sep 03

Der Dichter der Familie von Grégoire Delacourt

Verlagsinfo, Klappentext

„Mit sieben Jahren schreibt Édouard sein erstes Gedicht. Wie charmant! Die Familie ist entzückt, von jetzt an steht fest: Édouard ist der Dichter der Familie. Doch für ihn beginnt damit der unaufhaltsame Abstieg: Die Jahre vergehen, und vergebens versucht er diesen einen Moment reiner Liebe und Bewunderung wiederauferstehen zu lassen. Nichts will ihm gelingen: Er wählt die falsche Frau und muss machtlos zusehen, wie seine Familie zerbricht. Statt Schriftsteller wird er Werbetexter, trotz seiner Erfolge fühlt er sich als Versager. »Schreiben heilt«, hat sein Vater immer gesagt – wird Édouard schließlich die Worte finden, die ihn und seine Liebsten zu heilen vermögen?“

Seiten: 240

ISBN: 978-3-455-40468-5

Atlantik

Der Dichter der Familie von Grégoire Delacourt, Cover mit freundlicher Genehmigung von Atlantik

Der Dichter der Familie von Grégoire Delacourt, Cover mit freundlicher Genehmigung von Atlantik

Hm, ich habe mich gleich  am Anfang mit diesem Titel etwas schwer getan…

Das Cover sieht eigentlich freundlich aus und hat mich schon angesprochen, aber leider konnte ich keinen wirklichen Zugang zu  Édouard und seiner Familie finden.

Dies war mein erstes Buch von Grégoire Delacourt und ich glaube ich werde auch kein weiteres antasten. Vielleicht ist dieser Titel eher die „bessere“ oder „höhere“ Literatur, vielleicht habe ich im Moment auch einfach zu viel um die Ohren, als das ich mit dieser Art von Buch nicht wirklich umgehen kann…Ich weiss es leider nicht genau. Erwartet habe ich anhand des Klappentextes schon ein etwas „seriöses“ und keinen leichten Unterhaltungsroman. Ich bin also nicht komplett leichtfüssig in den Titel eingestiegen.

Der Schreibstil ist nicht unangenehm, aber irgendwie bin ich mit den Protagonisten nicht warm geworden, die ganze Geschichte entwickelt sich sehr langsam. Leider gibt es für mich selten einen Lichtblick in Édouard s Leben und das stimmt mich beim Lesen eher traurig. Er hat Träume und Wünsche und irgendwie scheint alles nicht zu gelingen. Das intakte Elternhaus zerbricht und Édouard verzweifelt immer mehr.

Ich möchte en dieser Stelle nun auch zugeben, dass ich das Buch ab der Hälfte nicht mehr wirklich Satz für Satz gelesen habe. Eher habe ich die Seiten überflogen um mir bis zum Ende einen groben Eindruck zu verschaffen.

Der Titel findet bestimmt seine Liebhaber und vielleicht sind viele Leser restlos begeistert, aber für mich ist der Titel leider kein Treffer gewesen.

 

 

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