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Sep 17

Ich schenke Dir den Tod von Ralf Gebhardt

Verlagsinfo, Klappentext

„Mit dem Fund der Überreste einer verbrannten weiblichen Leiche beginnt für den halleschen Kriminalhauptkommissar Störmer ein mörderischer Wettlauf gegen die Zeit. Ein Psychopath will offene Rechnungen begleichen, entführt ehemalige Mitschülerinnen während eines Klassentreffens, foltert und tötet sie. Als er Störmers Freund ermordet, entwickelt sich der Fall zu einem persönlichen Albtraum …“

Seiten: 220

ISBN: 978-3958131422

edition oberkassel

Ich schenke Dir den Tod von Ralf Gebhardt, Cover mit freundlicher Genehmigung von edition oberkassel

Ich schenke Dir den Tod von Ralf Gebhardt, Cover mit freundlicher Genehmigung von edition oberkassel

Dieses Krimi-Debüt konnte mich wirklich beeindrucken, gerne möchte ich mehr von Ralf Gebhardt lesen!

Kleine Warnung ! Wer ein schwaches Nervenkostüm besitzt sollte vielleicht zu einem anderen Titel greifen! Hier geht der Autor schon ganz schön in die „Vollen“ und durch seine teilweise sehr direkten Beschreibungen kommt das „Kopfkino“ doch sehr zum Einsatz.

Vorab möchte ich einmal auf das Titelbild eingehen. für mich ist es einfach sehr passend, es reizt meine Fantasie an und in Verbindung mit dem Klappentext für einen Krimi und Thrillerfreund wie mich ein wirkliches „Muss ich haben Magnet“  😉

Der Schreibstil von Ralf Gebhardt ist genau mein Ding. Gleich zu Anfang geht es richtig spannend los und er schreibt so flüssig und klar, dass man einfach nicht mit dem lesen aufhören kann. Stück für Stück baut der Autor seine Geschichte auf. Wir lernen die verschiedenen Protagonisten kennen und können uns ein gutes Bild von Kriminalhauptkommissar Störmer machen. Er ist ein „richtiger“ Mensch mit Ecken und Kanten, auch mit einem Privatleben. Ich schätze das bei einem Krimi, es gehört für mich einfach dazu auch etwas über die Ermittler zu lesen. Klar muss man das Privatleben nicht in den Vordergrund packen, aber so ein wenig mehr darf es schon sein.

Weiterhin sehr gut gefallen haben mir die Perspektivwechsel zwischen Hauptkommissar und Täter. Auch wenn hier und da der Wechsel etwas abrupt ausfiel, so war die für mich kein Problem, sondern steigerte eher meine Spannung. Überhaupt empfinde ich den Spannungsbogen durchgängig gut und gelungen.

Ich selber war noch nie im Mansfelder Land, aber mir scheinen die Beschreibungen der Bergbauregion schon sehr stimmig.

Die eine oder andere Szene wird leider nicht bis zum Ende durchgespielt, so dass hier und da noch einige Fragen offen bleiben. Aber dieser Kritikpunkt ist jetzt nicht wirklich so groß. Auch das Ende hätte ich mir persönlich ein wenig anders gewünscht, aber es ist wie im wahren Leben, die Dinge passieren eben ganz oft anders als man es gerne hätte 😉

Mir hat das Lesen sehr großen Spaß bereitet und ich würde wirklich sehr gerne weitere Fälle von Kriminalhauptkommissar Störmer und Team lesen. Auch wie es zwischen Störmer und seiner Tochter Verena weiter geht würde mich schon interessieren.

Also lieber Autor 🙂 bitte mehr!

 

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