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Aug 26

Kaltherz von Irmgard Schürgers

Kaltherz

Irmgard Schürgers

Buecher Loewer hat einen neuen Verlag für sich entdeckt 🙂

Verlagsinfo, Klappentext

„Warum musste Lothar Meyer sterben? An einem eiskalten Februarmorgen wird er tot vor seinem Wohnheim in Frankfurt-Sachsenhausen aufgefunden. Er sitzt draußen an die Hauswand gelehnt in einer viel zu dünnen Jacke, gerade so als warte er auf jemanden. Alles deutet auf Tod durch Erfrieren hin. Aber es ist kein Unfall, und das Wohnheim ist kein gewöhnliches Wohnheim…“

ISBN: 9783942728003

UniScripta

Kaltherz

Mein Buchgefühl

Ich muss gestehen, dass ich den Verlag UniScripta bisher nicht kannte. Umso mehr freue ich mich darüber diesen bei der 1. Buchmesse Rheinland-Pfalz entdeckt zu haben. Mir sind die Cover der Titel gleich ins Auge gefallen und schnell bin ich mit einer Dame am Stand ins Gespräch gekommen 😉 Wie sich kurze Zeit später herausstellte durfte ich mit der Autorin Irmgard Schürgers sprechen. Sie hat mir das eine oder andere über den Verlag und sein Programm erläutert.

Ich habe dann ein wenig in den verschiedenen Büchern geblättert und bin an dem Titel Kaltherz von Frau Schürgers hängen geblieben. Als Sie mein Interesse bemerkte hat sie mir einige Details über ihre Protagonisten erzählt. Dies hat mich alles so fasziniert, das ich nur mal schnell einen Blick ins Buch riskieren wollte…Aber ich denke ihr wisst Bescheid 😉 Nur mal kurz anlesen ging hier nicht…Das Buch musste mit nach Hause 🙂

Aber nun endlich mal zu meinen Leseeindruck.

Irmgard Schürgers gibt uns mit Kaltherz einen soliden und gelungenen Krimi in die Hand. Hier findet der Krimifan eine gelungene Mischung aus Kriminalfall und privatem Leben der Ermittler. Ich persönlich mag es ja immer sehr, wenn mir die Protagonisten im Laufe des Buches näher kommen und ich auch ganz nebenbei immer mehr über ihre private Situation erfahre. Für mich gehört das einfach zu einem guten Krimi. Ich finde die Figuren insgesamt auch sehr gut beschrieben. Besonders Selbermann von dem wir am Ende des Buches im Literatur-/Quellenverweis nachlesen können, das er eine reale Person ist die hier in dieser Geschichte eingebaut wurde.

Wir haben es hier auf der einen Seite mit einem ganz klassischen Krimi zu tun und auf der anderen Seite hat die Autorin den Fall in und um ein Behindertenwohnheim herum gebaut. Wir erleben hier ganz hautnah, dass diese Menschen oft ein ganz normales Leben führen. Auch ich selber tue mich manchmal schwer, wenn mir ein Mensch mit einer „Behinderung“ gegenüber steht und ich denke das mich auch dieser Roman wieder ein Stück unbefangener im zukünftigen Umgang gemacht hat und dafür möchte ich der Autorin schon mal ganz herzlich danken 🙂

Dieser Krimi kommt ohne blutige Details aus und doch denke ich das es an Spannung nicht mangelt. Mit seinen 187 Seiten und dem flüssigen Schreibstil ist es aber „leider“ eine viel zu kurze Unterhaltung 😉 Ich würde mir weitere Krimis von Irmgard Schürgers wünschen.

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