Apr 08

Chateau Mort von Alexander Oetker

Verlagsinfo, Klappentext

„Der kurioseste Marathon der Welt – und ein ausgeklügelter Mord: Commissaire Luc Verlain ermittelt wieder! Sein erster Sommer im Aquitaine neigt sich dem Ende entgegen – doch kurz vor der Lese der edelsten Weine wird Frankreich von einer Hitzewelle erfasst. Und ausgerechnet nun findet der Marathon du Médoc statt – wo die Läufer in bunten Kostümen antreten und unterwegs auch noch Rotwein verkosten dürfen. Ein riesiges Fest, das für Luc noch schöner wird, weil seine Angebetete Anouk nach einer geheimnisvollen Italienreise wieder ins Aquitaine zurückkehrt. Gemeinsam stehen sie im Schlossgarten von Lucs bestem Freund Richard, der die Marathonläufer mit einem feinen Rotwein verköstigt. Plötzlich brechen einige Sportler zusammen, ein Politiker kommt nur knapp mit dem Leben davon und ausgerechnet der sympathische Winzer Hubert stirbt. So sehr sich Luc auch dagegen sträubt: Alle Spuren führen zu Richard, denn der steckt offenbar in ernsten ¬ finanziellen Schwierigkeiten. Der Commissaire muss sich bald entscheiden zwischen der Loyalität zu seinem alten Freund und den Gefühlen für seine Partnerin Anouk, die Richard längst für den Täter hält.“

Seiten: 326

ISBN: 978-3-455-00076-4

Hoffmann und Campe

Chateau Mort von Alexander Oetker, Cover mit freundlicher Genehmigung von Hoffmann und Campe

Chateau Mort von Alexander Oetker, Cover mit freundlicher Genehmigung von Hoffmann und Campe

Nachdem ich „Retour“ den ersten Teil in dem Luc Verlain das erste mal auf den Plan tritt gelesen hatte, war mir klar von diesem Commissario möchte ich mehr lesen 😉

Hier meine Rezi zu Band eins:

https://www.leseleidenschaft.de/rezension-retour-von-alexander-oetker/

Danke an Alexander Oetker dass er mir dies ermöglicht 🙂

Ganz nebenbei sei mal angemerkt, dass ich das Titelbild richtig schön finde, man möchte so gerne eine von den Reben pflücken und sich die Trauben schmecken lassen. Ach ja und die Qualität des Buches an sich ist auch mal wieder hervorragend. Tuch das Einschlagen des Covers entsteht eine gute Festigkeit und wenn man hinter die Buchdeckel lunst 😉 findet man vorne eine mit Liebe gezeichnete Karte und auch hinten lohnt sich ein Blick hinter die „Kulissen“.

So und nun geht es aber endlich an den Inhalt des Buches.

Auch in diesem Band spürt man die Liebe zu Land und Leuten, hier kann Alexander Oetker nicht verbergen dass er sich in Frankreich schon gut auskennt. Besonders die Beschreibungen der Landschaft hat mir wieder sehr gefallen. Es ist fast wie ein Urlaub. Besonders wenn er über die Weinberge und den Wein schreibt, bekommt man  richtig Durst auf ein schönes Glas Wein. Was soll ich Euch sagen, ich bin zuweilen schwach geworden und habe mein Lesevergnügen mit einem guten Tropfen noch mal verschönt 🙂

Der Schreibstil ist wie gewohnt flott und flüssig. Gleich mit der ersten Seite war ich wieder an Luc Verlains Seite. So als ob ich den ersten Band eben erst beendet hätte. Da war gar nichts fremdes…

So hier und da hatte ich ja schon mal ein kleines Problem mit  Luc Verlain, nicht dass mir die Figur nicht sympathisch ist, aber ich mochte seine Leichtfertigkeit in Sachen Frauen und Liebe nicht so sehr, ich denke aber das ist in diesem zweiten Teil dann schon gut gelöst.  Ich bin da leider doch eher „klassisch“ eingestellt und mag es da einfach etwas geordneter 😉 Anscheinend hat Luc aber in seiner Kollegin schon die richtige gefunden.

Der Fall den Luc diesmal zu lösen hat ist schon nicht ohne. Während des Marathon de Médoc kommt es zu einem Todesfall.  Eigentlich hat Luc gehofft mit Kumpel Yacine einen fluffigenn und entspannten Tag als Streckenposten zu verbringen, aber da wird dann leider nichts draus.  Luc ist diesmal sehr dicht dran und ein guter Freund rückt leider immer dichter in das Visier der Ermittler und es wird damit nicht einfach für ihn.

Die Ermittlungen gestalten sich für den Leser spannend und unterhaltsam. Nebenbei gibt es auch das eine oder andere in Sachen Herzensangelegenheit von Luc zu lesen.

Mir hat dieser Teil sogar noch eine Spur besser als Teil eins gefallen und ich kann  meine damaligen Schlussworte zur Rezi  nur wiederholen 🙂

Ich würde gerne mehr von Luv Verlain lesen!