Christophorus: Der erste Fall für Katie Münz von Beatrix Lohmann / R.Reinke

Verlagsinfo, Klappentext

„Die Liebe bringt Fallanalytikerin Katharina Münz von Koblenz in die

Nähe von Trier. Ihr neuer Arbeitsplatz und das Landleben gefallen ihr, die

Beziehung läuft gut und Katharina beginnt, das Trauma, das sie verfolgt,

langsam zu vergessen. Doch als sie und ihr Ermittlerteam zu einem grausamen

Mord gerufen werden, holt auch die Vergangenheit sie wieder ein.

Das Opfer wurde bei lebendigem Leib zerquetscht und es sind keinerlei

Hinweise auf den oder die Täter zu finden. Als ein weiteres auf brutale

Weise getötetes Opfer entdeckt wird, sind Katharina und ihre Kollegen

sich sicher, dass es dabei nicht bleiben wird. Warum tötet der Mörder

jedes seiner Opfer auf andere Art und Weise? Aus welchem Grund bereitet

er jede Tat dermaßen akribisch vor und was hat es mit dem Christophorus

auf sich? In Katharina wächst ein furchtbarer Verdacht.

Deutet sie die Zeichen richtig?“

 

christophorus klein

Ich als Krimitante bin ja immer auf der Suche nach tollen Krimis, deren Handlung hier in Deutschland spielt.

Neulich ist mir dieser Titel bei Facebook ins Auge gesprungen 😉 Die Autorennamen haben mir erst mal gar nichts gesagt, aber als ich dann den Klappentext gelesen habe war meine Leselust sofort geweckt 😉 Trier, Koblenz beides mir gut bekannte Städte und auch der Rest scheint ein spannendes Lesevergnügen bereit zu halten.

Was soll ich sagen, ich bin definitiv nicht enttäuscht worden.

Dieser Kriminalroman ist an einigen Stellen schon ganz schön heftig. Mir hat die Art und Weise aber gefallen, man merkt, dass hier nicht nur blutige Details aneinander gehängt werden um Aufmerksamkeit zu erregen, sondern hier gibt es eine stimmige und gelungene Kriminalgeschichte die von allem etwas zu bieten hat.

Toll das dieser Roman auch seine netten und lustigen Seiten zu bieten hat. Man rast als Leser einfach nur so durch die Seiten und begleitet Katie Münz in allen Lebenslagen.

Sprachlich gut aufgebaut macht das Lesen wirklich Freude und ich denke die Autoren haben ihren Figuren wirklich eine Lebendigkeit eingehaucht, die erfreulich ist. Leider hat man es doch viel zu oft mit platten und farblosen Protagonisten zu tun.

Ich wusste wirklich lange nicht wer der Mörder ist und habe von Anfang an mit gerätselt. Toll, so etwas zu lesen. Hier ist es gelungen die Spannung immer auf einem hohen Niveau zu halten. Alles erscheint stimmig und schlüssig.

Auch das Zusammenspiel der Fallanalytikerin mit ihren Kollegen ist sehr schön ausgearbeitet.

So machen Krimis wirklich Spaß !

Bitte mehr davon!!!