Arnulf – Das Schwert der Sachsen Die Arnulf-Saga, Band 2 von Robert Focken

Verlagsinfo,Klappentext

„774 nach Christus: Krieg, Aufruhr und Vertreibung erschüttern das Reich Karl des Großen. Während der Frankenkönig in Italien die Langobarden niederringt, schmiedet der Sachsenherzog Widukind ein Bündnis der heidnischen Stämme, um das verhasste Frankenreich heimzusuchen. Im Strudel dieser Ereignisse steht Arnulf, ein fränkischer Gefangener an Widukinds Hof. Nur er kann die Franken vor dem Angriff warnen – doch die Flucht scheitert. Mit der Kraft der Verzweiflung stemmt Arnulf sich gegen sein Schicksal, während Widukinds Krieger sich für den großen Sturm rüsten…

Ein packendes Drama aus der Zeit der Sachsenkriege, das den Leser über blutige Schlachtfelder und durch heidnische Waldwildnis bis zu den mythischen Heiligtümern der Falenstämme führt.“

Seiten: 464

ISBN: 978-3-453-47150-4

Heyne

Arnulf - Das Schwert der Sachsen von Robert Focken, Cover mit freundlicher Genehmigung von Heyne

Arnulf – Das Schwert der Sachsen von Robert Focken, Cover mit freundlicher Genehmigung von Heyne

Im Jahr 2015 habe ich das erste Buch von Robert Focken in die Hände bekommen. Ich kann mich noch genau daran erinnern. Es war auf einer kleinen feinen Buchmesse und am Stand eines Verlages bin ich mit den Mitarbeitern ins Gespräch gekommen. Als ich meinen Wohnort verriet griffen sie sofort zu  Arnulf. Die Axt der Hessen: Band 1. Man drückte mir den Tiel in die Hand und sagte, da kommt auch deine Stadt drin vor 😉

Lange Rede kurzer Sinn, ich habe natürlich zugegriffen und es hat mir schon gefallen, was ich da gelesen habe.

Da ist es natürlich schön, dass es nun mit Arnulf weiter geht.

Mit den ersten Seiten war mir die Geschichte von Arnulf und seinen Gefährten schnell wieder vertraut. Ich denke allerdings, das man hier vorab den ersten Band lesen sollte, da hier unmittelbar angeknüpft wird.

Der Schreibstil hat sich weiter entwickelt, mir erschienen die Sätze etwas flüssiger und lockerer zu sein, dies tut der Geschichte gut. Die Protagonisten sind auch in Das Schwert der Sachsen gut ausgebaut und ausreichend beschrieben. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass sich der Autor geschichtlich recht gut auskennt und ausreichend recherchiert hat.

Für mich war aber auch diesmal ein entscheidender Punkt des „Gefallens“ die vielen bekannten Orte in denen die Handlung spielt. Immer wieder habe ich Städte und Landstriche gefunden die bei mir ums Eck sind. Natürlich ist dies nicht das alleinige was zählt, die Erlebnisse von Arnulf waren wieder sehr spannend und interessant zu verfolgen. Hier hat man eine spannende Geschichte die schon auch durch ihre stimmigen Eckdaten eine Hand voll Wissen vermittelt.

Sehr gut hat mir das „Kartenmaterial“ gefallen, welches sich in beiden Buchdeckel Innenseiten befindet.

Mal schauen wann es  mit Arnulf weiter geht.