Emmy und die Tänzerin von Barbara Petermann

Verlagsinfo, Klappentext

"Poetisch, humorvoll, fast spielerisch, auf jeden Fall aber sehr berührend ertastet Barbara Petermann die Balance aus vorsichtig keimenden Hoffnungen und verkrusteten Lebenslügen. Dabei zeigt die mit der Thematik „Demenz“ durch zahlreiche Projekte vertraute Autorin, dass es ein wahrhaftigeres Verstehen jenseits des Verstehens gibt, dass wir immer umdenken können, wenn wir bereit sind zu fühlen."

„Emmy und die Tänzerin“ von Barbara Petermann, Cover mit freundlicher Genehmigung von mainbook

 

Es gibt viele Bücher die sich mit dem Thema Demenz beschäftigen, oft sind es Fachbücher oder einfach nur traurige Lebensgeschichten…Dieses Buch ist weit entfernt davon.

Barbara Metermann gelingt es das Thema leicht und sensibel einzufangen.

Auf den ersten Seiten muss man sich als Leser erst einmal einfinden, wir erfahren von den verschiedenen Charakteren und können vielleicht im ersten Moment die Verbindungen untereinander noch gar nicht richtig zuordnen, aber im Laufe des Buches werden die Strukturen immer sichtbarer.

Der Schreibstil ist leichtgängig und flüssig, so das man schnell mitten im Geschehen ist.

Die eine oder andere Szene im Buch hat mich tief berührt und mitunter auch leicht traurig zurückgelassen, aber immer wieder kamen die Momente in denen man Emmy einfach nur in den Arm nehmen möchte und mit ihr gemeinsam lachen will.

Besonders die Personen in Emmys Umgebung reagieren meist so schön, das man sich wirklich wünscht, das es im wahren Leben auch immer wieder solche Begegnungen und solche Menschen geben kann.

Für mich war dieses Buch eine unterhaltsame Reise durch Emmys Leben. Die Zeit verging wie im Flug und es wurden viele Emotionen in mir freigesetzt.