Die Expansion von Christoph Martin

Verlagsinfo, Klappentext

Für Max Burns ist ein Traum wahr geworden: Als Chefingenieur ist er für das Konzept und die Überwachung eines der größten Bauprojekte des 21. Jahrhunderts zuständig: die Erweiterung des Panamakanals. Wie Rückblenden in die Vorgeschichte zeigen, war sein Weg dahin weit. Bald schlägt Max‘ Euphorie in die bittere Erkenntnis um, dass er mitten in eine Welt voller Geheimnisse und Betrug geraten ist. Und es kommt noch schlimmer: Erst wird ihm Sabotage, dann sogar Mord angehängt.

Seine einzige Verbündete scheint Karis Deen zu sein. Doch auch seine Geliebte trägt ein Geheimnis mit sich. Ihre Tarnidentität am Smithsonian Tropical Research Institute erlaubt es der Agentin das Bauprojekt rund um den Panamakanal im Blick zu behalten. Denn in der Welt des internationalen Handels und der Diplomatie sind die Einsätze hoch, und es wird nicht immer fair gespielt.

Seiten: 365

Für mich war dies das erste Buch welches ich von Christoph Martin gelesen habe. Aber ich kann mir gut vorstellen weitere Titel aus der Feder des Autors zu lesen.

Sein Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich war ziemlich schnell mitten in der Geschichte. Da sich die Story schnell und gut entwickelt möchte man das Buch eigentlich gar nicht aus den Händen legen.

Die Hauptfigur Max ist in meinen Augen eigentlich ein sehr sympathischer Mensch und man lernt ihn im Laufe des Buches immer besser kennen.  Zu Anfang sieht alles sehr günstig und positiv für Max aus, endlich kann er als Chefingenieur zeigen was er drauf hat. Der Panamakanal soll erweitert werden. Wer dieses Projekt leiten darf wird zu Weltruhm kommen.

Sehr schnell muss Max aber feststellen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt… Hier wird mit harten Bandagen gekämpft, jeder möchte hier ganz vorne dabei sein…und dafür gehen manche sogar über Leichen.

Gut das er mit Karis Deen einen Menschen an seiner Seite hat, dem er vertraut. Aber auch seine Geliebte hat ein Geheimnis.

Es gelingt  Christoph Martin die Figuren so wahr und echt darzustellen, das man als Leser recht schnell ein richtiges „Missfallen“ zu bestimmten Protagonisten aufbaut und man die Hauptfigur gerne warnen und aufrütteln möchte.

Mir hat derThriller gut gefallen, da alles sehr real scheint und einfach nur ungeheuer spannend ist.  Der Autor kommt ohne grausame und blutige Inszenierungen aus und trotzdem ist der Spannungsbogen immer stabil. Da sieht man mal wieder, dass ein guter Thriller nicht unbedingt eklig daher kommen muss um zu faszinieren.

Gute Unterhaltung auf ganzer Linie!