Hexenbad am Hammerwehr von Hans-Peter Lorang

Verlagsinfo, Klappentext

„Ende des 16. Jahrhunderts im Hochwald: Schwere Arbeit, Argwohn und Hader, bestimmen das darbende Zusammenleben der katholischen Wallonen mit den lutherischen Tagelöhnerfamilien am Züscher Hammer. Cathrine, die Frau des wallonischen Hammerschmiedes Gerald Bertrond, wird nach einem Streit der Hexerei beschuldigt. Unterschwellig begünstigt Bertrond die Zuspitzung der Anschuldigungen, die schließlich zur Anklage und Cathrines Verurteilung als Hexe führen. Ungebunden glaubt Bertrond nun, die verarmte Freiin Loretta von Greifenfels für sich gewinnen zu können. Auf einer gemeinsamen Reise in die Wallonie kommt es jedoch zu Begebenheiten, die der ersehnten Liebschaft entgegenstehen. Nach Rückkehr gerät auch die Freiin in die Hände der Hexenjäger. Die Folgen eines Interessenkonfliktes mit dem Kurfürsten zu Trier abwägend, überlässt die protestantische Gerichtsbarkeit zu Tronstein das Schicksal der Beschuldigten einer durch ein Gottesurteil herbeigeführten Entscheidung – dem Hexenbad am Hammerwehr.“

Seiten: 257

ISBN 9783940760340

SMO Verlag

Für mich war es nicht der erste Titel den ich von Hans-Pater Lorang gelesen habe. Ich mochte bereits „Die Hexentochter von Wüstenbrühl sehr gerne.

Auch bei diesem Titel kann ich nur wieder den schönen und angenehmen Schreibstil des Autoren erwähnen. Der Leser wird gleich mit den ersten Seiten in die Geschichte gezogen und man fühlt sich einfach mittendrin.

Die Protagonisten sind toll ausgebaut und machen einen sehr stimmigen Eindruck. Das darf ich auch über die Personen sagen die mir schon eher unangenehm aufgefallen sind. Bei anderen Büchern werden die ungeliebten Protagonisten oft nur oberflächlich beschrieben…

Die Geschichte ist kurzweilig und es kommt zu keinen langatmigen Szenen, wie man es sonst ab und an bei historischen Romanen findet. Im Übrigen fühlt sich alles sehr „richtig“ an, ich möchte damit sagen dass ich das Gefühl habe dass Hans-Peter Lorang sich mit der damaligen Zeit sehr ausführlich beschäftigt hat und seine Recherche sehr gründlich betrieben hat.

Der Klappentext bietet einen guten Überblick über den Verlauf der Handlung und ich möchte hier gar nicht weiter ins Detail gehen, damit dem Leser noch ausreichend Spannung bleibt 🙂

Ein schöner und spannender historischer Roman den ich wirklich gerne weiter empfehle!

 

Für mich besonders angenehm war die Schrift. Auch wenn sie nach nachprüfen die selbe Schriftgröße herausgestellt hat, dass die Schriftgröße  bei anderen Titeln die selbe ist, aber durch die Wahl der Schriftart lies sich dieses Buch für mich deutlich besser, leichter lesen.