Das Alphabet der Schöpfung von I.L. Callis

Verlagsinfo, Klappentext

„Journalist Alexander Lindahl bekommt das lukrative Angebot, ein Buch über das aufstrebende Gentechnik-
Unternehmen Phoenix zu schreiben. Zunächst ist er von den kühnen Zukunftsvisionen der Firma fasziniert, alles scheint möglich. Doch dann stößt er auf ein geheimes Hybrid-Forschungsprogramm, und die glänzende Fassade stürzt in sich zusammen. Phoenix überschreitet auf eine nie geahnte Weise die Grenzen der Ethik, und bald merkt Lindahl: Nicht nur sein eigenes Leben, sondern die Zukunft der menschlichen Spezies steht auf dem Spiel.“

Seiten: 464

ISBN: 978-3-7408-0416-9

emons

Das Alphabet der Schöpfung von I.L. Callis, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Das Alphabet der Schöpfung von I.L. Callis, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Den emons Verlag kenne ich seit vielen Jahren. Ich liebe die Regional Krimis und auch die Serie 111 Orte ist in meinem Buchregal zu Auf vertreten. Diese Titel sind aber alle als  Taschenbuch erschienen.

Um so mehr habe ich mich gefreut mit „Das Alphabet der Schöpfung“ ein Hardcover in den Händen zu halten. Bücher aus Papier sind eben immer etwas tolles, aber ein schön gebundenes Hardcover macht einfach noch mal mehr Spaß 🙂 Auch das Cover gefällt mir ausgesprochen gut.

Ich habe schon den einen oder anderen Wissenschaftsthriller gelesen und einige waren mir dann doch einen Tick zu wissenschaftlich, so dass der Unterhaltungswert leider etwas auf der Strecke geblieben ist. Da braucht man in diesem Fall definitiv keine Angst zu haben. Ein Wissenschaftsthriller ja, aber alles gut verständlich umgesetzt, so das genügend Raum für die Spannung und die Unterhaltung bleibt 😉

I.L. Callis hat einen Schreibstil, der mich gleich mit den ersten Seiten so an das Buch gefesselt hat, das ein beiseite legen schier unmöglich war!

Gentechnik…ein bedeutsames Thema wurde hier aufgegriffen. Die Autorin hat mit dem Journalist Alexander Lindahl eine interessante Persönlichkeit erschaffen. Ich empfinde die Figur als rund und stimmig aufgebaut, aber auch die anderen Protagonisten sind passend. Zum Teil erscheinen mir die Charaktere zwar etwas überspitzt, aber wenn man sich vorstellt was alles in einem Unternehmen abgeht, welches sich mit solch kühnen „Zukunftsvisionen“ beschäftigt, da müssen die Figuren ja schon etwas speziell sein, oder?

Es hat mir gut gefallen Alexander Lindahl zu begleiten. Ich möchte gar nicht so genau wissen wie weit die Wissenschaft, beziehungsweise einige Unternehmen schon gegangen sind…Ich befürchte das einige Ansätze die die Autorin uns hier in ihre Thriller verarbeitet hat wahrscheinlich gar nicht mehr so in weiter Ferne liegen 🙁

Auch wenn ich die eine oder andere Handlung von der Hauptfigur nicht so ganz stimmig empfunden habe, so konnte ich dem Buch doch einiges abgewinnen. Für mich gab es mit diesem Titel viele schöne Lesestunden!