Zwillinge in Dur und Moll von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Verlagsinfo, Klappentext

Veränderung ist am Anfang schwer, chaotisch in der Mitte, aber am Ende einfach großartig!(unbekannter Verfasser)

Roswitha und Vicky sind Zwillingsschwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.Vicky, lebensfroh und tatkräftig, ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, und obwohl sie erst vor Kurzem ihren Mann verloren hat, sieht sie vertrauensvoll in die Zukunft.

Roswitha hat scheinbar alles, um glücklich zu sein – ein großes Haus, Familie und einen Job in der Firma ihres Mannes.

Ein Schicksalsschlag führt die beiden nach langer Zeit wieder zusammen. Vicky stellt bald fest, dass ihre Schwester mit ihrem Leben unzufrieden ist. Sie versucht herauszufinden, woran das liegen könnte und macht dabei ganz erstaunliche Entdeckungen, die das Leben aller Beteiligten drastisch verändern – auch das ihre.

Normalerweise lese ich ja lieber Krimis 😉 und in letzter Zeit waren es dann eigentlich mehr Nach und Fachbücher zum Thema Gesundheit und Medizin…

Manchmal mag man dann aber doch gerne mal ein Buch lesen bei dem man sich mal fallen lassen darf 😉

Genau hier mag ich die Bücher von Brigitte Teufl-Heimhilcher sehr gerne. Ich habe bereits den einen oder anderen Titel aus Ihrer Schreibstube gelesen und mir haben sie durch die Bank gefallen!

Ich schätze an den Geschichten von Brigitte Teufl-Heimhilcher den Humor, der sich immer gelungen einschleicht und nie übertrieben ausfällt. Man hat bei einigen Situationen welche die Protagonisten erleben dürfen oft das Gefühl, das kenne ich auch. Hier und da ist es eben turbulent und traurig aber  auch mal lustig. Ganz so wie es sich im wahren Leben auch zuträgt.

Diesmal entführt uns die Autorin in die Welt von Roswitha und Vikcy. Zwillinge und doch so unterschiedlich. Nachdem nun die Mutter verstorben ist kommen beide wieder näher zusammen. Vicky die leider vor kurzem ihren Mann verloren hat versucht sich neu zu orientieren und will sich dann in der Nähe von Roswitha eine eigene Bleibe suchen. Dabei kann Roswithas Mann sehr gut helfen, denn gemeinsam mit Roswitha betreibt er eine Hausverwaltung. Hier arbeitet Roswitha schon immer an seiner Seite, aber irgendwie erfüllt sie diese Arbeit nicht wirklich. Auch der Tot der Mutter belastet sie sehr. Dazu kommt dann noch eine pubertierende Tochter , ein Sohn der seine Ausbildung abrechen möchte um als Musiker durchzustarten. Als ob das alles nicht schon schwierig genug wäre, da gibt es dann noch den zweiten Sohn, der ein Mädchen heiraten möchte welches der Roswitha auch nicht so gut gefällt. Es ist einfach alles zu viel und sie droht daran zu zerbrechen.

Stück für Stück gelingt es Roswitha aber sich aus der Situation zu kämpfen und ihren neuen Weg zu gehen.

Alles in allem haben wir es hier mit einer ganz normalen Familie zu tun. Mit allen Höhen und Tiefen die es da so gibt. Und doch gelingt es der Autorin hier alles mit einer Leichtigkeit zu erzählen das man das Gefühl hat man wäre mitten drin.

Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen, obwohl mir aufgefallen ist das einige  Ausdrücke die so typisch für Österreich sind fehlen. So gab es doch in den vorangegangenen Büchern auch immer mal wieder ein Kleiderkasten oder ähnliches 😉

Es wäre sehr schön, wenn Brigitte Teufl-Heimhilcher noch viele Ideen für neue Geschichten hätte 🙂 Ich würde gerne mehr lesen!